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28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie
Mit großem Erfolg fand unter der Kongresspräsidentschaft von Prof. Kreipe die
28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie im ICS Internationales Congresscenter Stuttgart statt.
Vom 30. Oktober bis 1. November trafen sich 2.600 Kongressteilnehmer, um die aktuellen operativen, medikamentösen, aber auch technischen Möglichkeiten in der Behandlung von Brusterkrankungen auf höchstem Niveau zu diskutieren.
Wir freuen uns, Ihnen die Preisträger der 28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie bekannt geben zu können:
Der Wissenschaftspreis 2008 wurde für folgende Arbeiten verliehen:
- 1. Preis
Evaluation des Nutzens der Kontrastmittelmammographie als Zusatz
zur nativen Mammographie F. Diekmann (Berlin)
- 2. Preis
Loss of Plexin B1 is Highly Prognostic in Low Proliferating ER Positive Breast Cancers Results of a Large Scale Microarray Analysis A. Rody (Frankfurt/Main)
Die Posterpreisträger der 28. Jahrestagung
der Deutschen Gesellschaft für Senologie sind:
- Tumorzellpersistenz bei Patientinnen unter adjuvanter Therapie
S. Becker, S. Dürr-Störzer, G. Becker-Pergola, N. Krawczyk, M. Banys,
D. Wallwiener, E. Solomayer, T. Fehm (Tübingen)
- Mammographie-Röntgenstrahlen induzieren chromosomale Instabilität
in Zellen aus Biopsien von BRCA1- und BRCA2-Mutationsträgern“
M. Frankenberg-Schwager, A. Gregus (Göttingen)
- Einfluss des Geburtsjahres auf das kontralaterale Karzinomrisiko bei BRCA1
und BRCA2 Mutationträgerinnen
M. Graeser, R. Schmutzler, C. Engel (Köln, Leipzig)
- Webbasierte Studienrekrutierung via Brustkrebs-Studien.de (BCRM)
erste Ergebnisse und Perspektiven für Patientinnen sowie Integration
in den klinischen Alltag
K. Kansy, B. Kansy, C. Wallwiener, M. Wallwiener, S. Brucker (Tübingen)
- Verifizierung charakteristischer mammographischer und sonographischer
Befunde nach intraoperativer Radiotherapie des Mammakarzinoms mittels histopathologischer und MR-mammographischer Korrelation
M. Ruch, C. Schöber, W. Back, K. Grosse, U. Kraus-Tiefenbacher, W. Frederik,
S. Schoenberg, K. Wasser (Mannheim)
Allen Preisträgern gratulieren wir herzlich! Im Newsletter 1/2009 werden die Arbeiten
der Preisträger vorgestellt.
Die 29. Jahrestagung wird im kommenden Jahr vom 11. bis 13. Juni 2009 im CCD, Congress Center Düsseldorf, unter der Kongresspräsidentschaft von Prof. Kleeberg stattfinden.
Grußworte
Grußwort des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Senologie,
Prof. Dr. Diethelm Wallwiener
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
im Namen der Deutschen Gesellschaft für Senologie ist es mir eine besondere Freude, Sie zu unserer diesjährigen Jahrestagung
vom 30. Oktober bis 1. November 2008 nach Stuttgart einzuladen.
Zu diesem interdisziplinären Kongress werden wieder mehr
als 2.000 Teilnehmer aus zahlreichen Fachgebieten, vor allem aus den Gebieten Gynäkologie, Radiologie, Radioonkologie, Pathologie, Innere Medizin, Chirurgie und Plastische Chirurgie, erwartet.
Die Jahrestagung ist eine der größten wissenschaftlichen Kongresse in der Onkologie in Deutschland und die bedeutendste Fachtagung zum Thema Brustkrebs. Das wissenschaftliche Programm der Tagung umfasst die aktuellen operativen, medikamentösen, aber auch technischen Möglichkeiten in der Behandlung von Brusterkrankungen auf höchstem Niveau.
Wie auch bei den vorangegangenen Tagungen stehen daher Themen von übergreifendem Interesse im Mittelpunkt, denn der Kampf gegen den Brustkrebs ist nur mit interdisziplinären Konzepten erfolgreich zu führen. Zu diesem Zweck benötigen wir Kooperationen aller beteiligten Disziplinen.
Der Kongress trägt somit wesentlich zur Verbesserung der Versorgungsqualität bei und informiert die breite Öffentlichkeit über das Thema Brustkrebs.
Ich freue mich, Sie in Stuttgart begrüßen zu dürfen.
Prof. Dr. Diethelm Wallwiener
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Senologie
Grußwort des Tagungspräsidenten, Prof. Dr. Hans H. Kreipe
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen!
Namens des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Senologie freue ich mich, Sie nach Stuttgart zu unserer Jahrestagung 2008 einzuladen. Anders als die vorangegangenen vergleichsweise zahlreichen Symposien in diesem Jahr, die dem Thema „Mammakarzinome“ gewidmet waren, betont unsere Jahrestagung traditionell die Interdisziplinarität. Wenn auch mittlerweile eine Binsenweisheit, so bleibt doch nicht weniger gültig, dass sich die Qualität der Versorgung von Tumorleiden an den „Schnittstellen“ zwischen den beteiligten Disziplinen mit entscheidet. Auch der wissenschaftliche Fortschritt und die mit ihm verbundenen Diskussionen und Kontroversen gedeihen am besten in einer Kultur des interdisziplinären Dialogs, zu dem jedes Fach seinen spezifischen und natürlich auch unterschiedlich gewichtigen Beitrag leistet.
In diesem Sinn sind die diesjährigen Schwerpunktsitzungen zusammengesetzt, die sich den folgenden Themen widmen werden:
- Adjuvante Hormon- und Chemotherapie
- Palliative Hormon- und Chemotherapie
- Implementierung von Leitlinie
- Weiterentwicklung von Brustzentren
- Status des Mammographie-Screenings
- Onkoplastische Chirurgie und Rekonstruktion
- Psychologische Aspekte und Rehabilitation
- Translationale Forschung und Tumorbiologie
- Erblicher Brustkrebs
Neu wird unter dem Titel „Best of the Best“ eine Sitzung sein, in der die nach einer anonymisierten Bewertung als herausragend eingestuften eingereichten Beiträge in Kurzvorträgen vorgestellt werden.
„Wer nichts tut, fällt auf in Stuttgart“, hat der Dichter Hermann Lenz einmal bemerkt. Dass sich viel tut und in Bewegung ist in der Senologie, wird unsere Jahrestagung einmal mehr unter Beweis stellen. Davon, dass die geschäftige baden-württembergische Hauptstadt und Wirtschaftsmetropole mehr zu bieten hat als Standort von über 400 Industrieunternehmen zu sein, werden Sie sich bei einem Besuch der vielen Schlösser und ihrer Gärten sowie der zahlreichen Museen überzeugen können.
Die Deutsche Gesellschaft für Senologie freut sich, Sie in Stuttgart begrüßen zu können.
Prof. Dr. Hans H. Kreipe
Tagungspräsident
Grußwort des Ministerpräsidenten
des Landes Baden-Württemberg, Günther H. Oettinger
Zur 28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie begrüße ich die Verantwortlichen sowie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich in Stuttgart.
Gerne habe ich die Schirmherrschaft für diesen interdisziplinären Kongress übernommen. Vom 30. Oktober bis 1. November 2008 bietet er den Experten aus zahlreichen Fachgebieten eine hervorragende Plattform für gesundheitspolitische Diskussionen und den Austausch über aktuelle Entwicklungen. Diese Möglichkeit zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung hat gerade in der Medizin einen besonders hohen Stellenwert. Denn die Weiterentwicklung neuer Diagnose- und Behandlungsmethoden erfordert von den Ärzten eine ständige Aktualisierung ihres Wissens.
Seit 1981 engagiert sich die Deutsche Gesellschaft für Senologie für die Brustgesundheit von Frauen und hat dabei den Fokus ihrer Aktivitäten auf das Thema Brustkrebs gerichtet. Durch die Förderung des Erfahrungsaustauschs zwischen Wissenschaftlern, unterschiedlichen medizinischen Disziplinen sowie Leistungserbringern im Gesundheitswesen schafft die Gesellschaft die Rahmenbedingungen dafür, dass Frauen mit Brusterkrankungen bestmöglich beraten, behandelt und betreut werden. Dadurch trägt sie wesentlich zu einer Verbesserung der Lebensqualität von Brustkrebs-Patientinnen bei.
Ich wünsche der Tagung einen erfolgreichen Verlauf sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern informative Tage, anregende Diskussionen und einen angenehmen Aufenthalt in der Landeshauptstadt.
Günther H. Oettinger
Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
Grußwort der Arbeits- und Sozialministerin
des Landes Baden-Württemberg, Dr. Monika Stolz MdL
Krebs ist neben Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems mit steigender Tendenz die häufigste Todesursache in Deutschland. Bei Frauen ist Brustkrebs die häufigste Krebsneuerkrankung in Deutschland mit 27,8 Prozent der Erkrankungsfälle. Nach jüngsten Veröffentlichungen sehen sich jährlich über 57.000 Frauen mit dieser Diagnose neu konfrontiert.
Eine mündige und wissende Patientin, die sich über Krebs rechtzeitig informiert und die möglichen Früherkennungsmaßnahmen nutzt, verringert ihr Erkrankungsrisiko. Früherkennung ist ein maßgeblicher Schritt zur Senkung einerseits der Erkrankungsraten, wie auch andererseits der Zahl der Frauen, die an Brustkrebs sterben. Das in einer großen Gemeinschaftsaktion von Krankenkassen, Ärzten, Bund und Ländern ins Leben gerufene Mammographie-Screening ist eine der wichtigsten aktuellen Früherkennungsmaßnahmen. Deutschland verfügt hier über das größte und in technischer Hinsicht modernste Mammographie-Screening-Programm im EU-Vergleich, das Frauen zwischen 50 und 69 Jahren nutzen können und sollten.
Neben dieser notwendigen Eigeninitiative der möglicherweise Betroffenen tragen Fachveranstaltungen wie die Ihre entscheidend dazu bei, durch frühzeitige Diagnose von Brustkrebs und eine schonende und qualifizierte Therapie die Sterblichkeit für betroffene Frauen (und Männer) in Deutschland zu senken und ihre Lebensqualität und Prognose zu verbessern.
Die fachliche Diskussion und der Austausch unter Fachleuten sind unerlässlich, um eine Fortentwicklung in der Qualitätssicherung und eine Standardisierung der Erfolg versprechenden Therapieansätze zu gewährleisten. Sie tragen darüber hinaus dazu bei, die in der Bundesrepublik vorhandenen Versorgungsangebote für Brustkrebspatientinnen besser zu vernetzen. Dies immer mit dem Ziel, allen ein optimales Diagnose- und Therapieangebot zur Verfügung zu stellen und die Heilungschancen der Erkrankten zu verbessern.
Möge die Weitergabe von Expertenwissen, der Gedankenaustausch in Symposien und Gesprächskreisen Ihnen, die Sie heute zur Tagung nach Stuttgart gekommen sind, neue „Munition“ im Kampf gegen Brustkrebs geben!
Dr. Monika Stolz MdL
Ministerin für Arbeit und Soziales des Landes Baden-Württemberg
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